Tagungsort war diesmal die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ), die einmal mehr ihre zentrale Rolle als Impulsgeber für Innovation und Fachkräfteentwicklung in der Region unter Beweis stellte.
Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Prof. Dr.-Ing. Jan Schubert, Prorektor Forschung, der die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und kommunaler Ebene hervorhob. Im Anschluss erhielten die Teilnehmenden einen exklusiven Einblick in das Baugeschehen im Hochtechnologiezentrum der WHZ. Besonders beeindruckend: der hochmoderne Reinraum, der künftig exzellente Bedingungen für Forschung, Lehre und anwendungsnahe Entwicklung bietet. Damit entsteht ein weiterer bedeutender Baustein für die technologische Zukunftsfähigkeit der Region – und ein klarer Standortvorteil im Wettbewerb um Unternehmen, Fachkräfte und Investitionen.
Im gemeinsamen Austausch wurde erneut deutlich, dass der Strukturwandel die Region Südwestsachsen weiterhin intensiv beschäftigt. Der Transformationsprozess – insbesondere im Kontext der Automobilindustrie – erfordert neue Ansätze, starke Netzwerke und eine enge Abstimmung aller Akteure. Der "Masterplan Region Chemnitz/Südwestsachsen" bildet dabei den strategischen Rahmen, um die Kräfte in der Region zu bündeln, Innovationspotenziale zu heben und neue Wertschöpfung zu entwickeln. Ziel ist es, die Region langfristig resilient, wettbewerbsfähig und attraktiv für Unternehmen wie auch für Fachkräfte zu gestalten.
Das regelmäßige Treffen der kommunalen Wirtschaftsförderungen leistet hierzu einen wichtigen Beitrag: Es stärkt den Austausch, fördert gemeinsame Projekte und sorgt dafür, dass die Region auch im Wandel geschlossen und abgestimmt vorangeht.
