Der Christoph-Graupner-Kunstpreis wurde 1992 ins Leben gerufen. Er ist eine einzigartige Form der Förderung von Kunst und Kultur unserer Region und ist seither ein zentrales Ereignis im Landkreis Zwickau.
Namensgeber ist der 1683 in Kirchberg geborene Musiker und Komponist Christoph Graupner, der zu Lebzeiten bekannter war als Johann Sebastian Bach. Er gehört damit zu den berühmtesten lokalen Künstlern.
Erstmals werden nun alle bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger in der Sparte der Malerei und Grafik präsentiert. Reich an unterschiedlichsten Ausdrucksformen und Motiven vermittelt die Exposition einen anregenden Einblick in die künstlerische Vielfalt Westsachsens. Gezeigt werden Werke von Elisabeth Decker, Barbara Mäder-Ruff, Jürgen Höfer, Sylvia Schinko, Regina Franke, Peter Zaumseil, Michaela List, Karla Schoppe, Siegfried Otto-Hüttengrund, Bettina Haller sowie Jürgen Szajny.
Die Besucherinnen und Besucher können in eine facettenreiche Welt eintauchen. Sie dürfen abstrakte Sujets entdecken, ebenso wie naturalistische Malerei. Es gibt Landschaften zu sehen, poetische und märchenhafte Themen zu bewundern. Manche Bilder wenden sich auch ganz konkret den aktuellen, drängenden Fragen unserer Gesellschaft zu. Die Kunst ist immer ein Spiegel ihrer Umgebung und ihrer Zeit.
