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Landrat, Ministerpräsident, Bürgermeister und weitere Gäste mit dem Spaten im Sommerbad Gersdorf

21. Mai 2026 Gersdorf

Mit einem feierlichen Spatenstich wurde am 20. Mai 2026 der offizielle Beginn der Sanierungs- und Wiederaufbauarbeiten des Gersdorfer Sommerbades eingeläutet.

Gemeinsam mit Ministerpräsident Michael Kretschmer, Landrat Carsten Michaelis, Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Planungsbüros sowie zahlreichen Gästen setzte die Gemeinde Gersdorf damit ein sichtbares Zeichen für den Neustart des traditionsreichen Freibades.

Das Sommerbad war im Jahr 2022 durch eine Schlammlawine massiv zerstört worden. Teilweise lag der Schlamm bis zu einem halben Meter hoch auf dem Gelände. Seitdem beschäftigt der Wiederaufbau viele Bürgerinnen und Bürger in Gersdorf. Zahlreiche Gespräche, Planungen und Abstimmungen waren notwendig, um das Projekt auf den Weg zu bringen.

Bereits in den Jahren 2024 und 2025 liefen europaweite Ausschreibungen der Planungsleistungen. Die daraus entstandene Entwurfsplanung wurde inzwischen durch die zuständigen Behörden geprüft und genehmigt. Auch der Bauantrag beim Landratsamt Zwickau erhielt grünes Licht. Parallel dazu wurden wasserrechtliche Genehmigungen beantragt und erste Bauleistungen ausgeschrieben.

Landrat Carsten Michaelis betonte beim Spatenstich die Bedeutung des Projektes für die Region: "Das Gersdorfer Sommerbad ist weit mehr als ein Ort zum Schwimmen. Es ist ein wichtiger Treffpunkt für Familien, Kinder und Jugendliche sowie ein Stück Heimat für viele Menschen. Umso wichtiger ist es, dass nach den schweren Schäden von 2022 nun sichtbar etwas entsteht. Der heutige Spatenstich steht für Zusammenhalt, Ausdauer und den gemeinsamen Willen, dieses Bad für kommende Generationen neu aufzubauen."

Die Bauzeit ist auf rund zwei Jahre angesetzt. Ziel ist es, pünktlich zur Badesaison 2028 wieder öffnen zu können.

Nach Abschluss der Arbeiten soll das Sommerbad unter anderem über ein modernes 25-Meter-Wettkampfbecken mit fünf Bahnen, einen angeschlossenen Nichtschwimmerbereich, neue Schwimmbadtechnik, moderne Sanitäranlagen sowie neugestaltete Liegewiesen verfügen.

Damit die umfangreiche Förderung umgesetzt werden konnte, investierte die Gemeinde bereits in den Jahren 2022 und 2023 mehr als 215.000 Euro Eigenmittel in Bau- und Vorplanungskosten. Diese Vorleistungen bildeten die Grundlage dafür, dass der Freistaat Sachsen Fördermittel in Höhe von 4,5 Millionen Euro bereitstellt.

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