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Sommerempfang und Regionalkonferenz 2026 im Schloss Blankenhain

02. Juni 2026

Am 29. Mai 2026 wurden auf Schloss Blankenhain Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zum Sommerempfang des Landrates und zur Regionalkonferenz der Region Zwickau begrüßt.

Thema war auch der Masterplan für die Region Chemnitz/Südwestsachsen. Vor allem aber ging es um eine viel grundlegendere Frage: Was macht Regionen eigentlich erfolgreich?

Diese Frage beschäftigt derzeit viele Menschen. Denn unsere Heimat steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Die Automobilindustrie wandelt sich. Neue Technologien entstehen. Märkte verändern sich. Gewohnheiten, die über Jahrzehnte selbstverständlich waren, geraten ins Wanken.

Gemeinsam mit Staatsministerin Regina Kraushaar, Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Verbänden wurde darüber diskutiert, wie die Region die Chancen des Wandels aktiv nutzen kann.

Die gute Nachricht lautet: Transformation ist nichts Neues für unsere Region. Wer auf die Geschichte Zwickaus blickt, erkennt schnell, dass Wandel schon immer Teil unserer Identität war. Vom Horch-Werk über den Trabant bis hin zum modernen Volkswagen-Standort hat sich unsere Region immer wieder neu erfunden.

Genau diesen Gedanken griff auch Dr. Patrick Dufour, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn GmbH, in seinem Vortrag auf. Heilbronn gilt heute als einer der spannendsten Innovationsstandorte Deutschlands. Doch der Weg dorthin begann nicht mit einzelnen Förderprogrammen oder Prestigeprojekten. Er begann mit einer gemeinsamen Vorstellung davon, wohin sich die Region entwickeln wollte: Erfolgreiche Transformation beginnt häufig mit einem neuen Selbstbild.

Die zweite wichtige Erkenntnis kam von Dr. Frank Löschmann, Geschäftsführer der SIS-Team Project GmbH. Er machte deutlich, dass Zukunft nicht allein durch Analysen entsteht. Sie braucht Mut, Tempo und die Bereitschaft, Chancen aktiv zu ergreifen. Dabei erinnerte er zugleich an etwas, das wir in Südwestsachsen manchmal selbst vergessen: an unsere Stärken.

Wir verfügen über industrielle Kompetenz, leistungsfähige Unternehmen, hervorragende Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Menschen, die seit Generationen gewohnt sind, Probleme zu lösen und hochwertige Produkte zu entwickeln. Vielleicht unterschätzen wir uns manchmal selbst.

Wenn die Diskussionen des Tages auf drei Gedanken reduzieren werden müssten, dann wären es diese:

  • Transformation braucht Identität, Narrative und starke Netzwerke.
  • Transformation braucht Tempo, Infrastruktur und Mut.
  • Und Transformation braucht Zusammenarbeit und gemeinsame Verantwortung.

Deshalb ist das engere Zusammenrücken unserer Region eine der wichtigsten Entwicklungen überhaupt. Dort, wo Menschen gemeinsam an Lösungen arbeiten, entstehen neue Ideen, neue Partnerschaften und neue Perspektiven. Die Zukunft Südwestsachsens wird nicht irgendwo anders entschieden. Sie entsteht hier. Durch die Menschen, Unternehmen und Institutionen unserer Region.


Der Landkreis dankt seinen Partnern für die Unterstützung:
 

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