Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat am 27. November 2026 einen neuen Arbeitsstand zur bundesweiten Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle veröffentlicht. Die gute Nachricht für den Landkreis Zwickau: Nach dem aktuellen Stand liegen innerhalb des Landkreises keine Gebiete mehr, die nach Einschätzung der BGE für einen Endlagerstandort infrage kommen.
Damit sind die bisherigen Flächen im Bereich Kirchberg sowie Callenberg/Limbach-Oberfrohna nicht mehr im Fokus der weiteren Standortauswahl. Der Landkreis Zwickau bewertet diese Entwicklung positiv. Sie ist ein wichtiges Signal für die Region und ihre Bürgerinnen und Bürger.
Landrat Carsten Michaelis bekräftigt die Haltung des Landkreises: „Wir haben uns von Anfang an klar gegen einen Endlagerstandort im Landkreis Zwickau ausgesprochen. Dass nach dem aktuellen Arbeitsstand keine Gebiete in unserem Landkreis mehr für einen Standort infrage kommen, begrüßen wir ausdrücklich. Unser Ziel bleibt, die Interessen unserer Region mit Nachdruck zu vertreten.“
Die BGE weist darauf hin, dass es sich bei den veröffentlichten Arbeitsständen weiterhin um Zwischenergebnisse im laufenden Verfahren handelt. Die endgültige Auswahl der Standortregionen steht noch aus. Der Landkreis Zwickau wird die weiteren Entwicklungen deshalb aufmerksam verfolgen und sich weiterhin für die Belange der Region einsetzen.
Weitere Informationen zum aktuellen Arbeitsstand bietet der BGE-Endlagersuche-Navigator.
