Der entsprechende Förderbescheid wurde am 14. Januar 2026 in Berlin im Rahmen einer zentralen Übergabeveranstaltung überreicht und vom Beigeordneten des Landkreises Zwickau, Mario Müller, entgegengenommen.
Die Förderung erfolgt im Rahmen der Gigabitförderung 2.0 des Bundes. Insgesamt stellt der Bund aktuell rund 1,8 Milliarden Euro für neue Glasfaserprojekte zur Verfügung. Gefördert werden insbesondere Regionen, in denen sich der Ausbau leistungsfähiger Netze privatwirtschaftlich nicht rechnet. Bundesweit profitieren 536 Vorhaben vom Förderaufruf 2025.
Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger betonte bei der Übergabe der Förderurkunden die Bedeutung leistungsfähiger digitaler Infrastrukturen: Schnelles Internet sei heute so wichtig wie Straßen und Schienen. Ziel der Förderung sei es, gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu schaffen und die Voraussetzungen für Wachstum, Innovation und Wohlstand zu sichern.
Für den Landkreis Zwickau ist die Zuwendung ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer flächendeckenden, zukunftsfähigen Breitbandversorgung. Der Glasfaserausbau bildet eine zentrale Grundlage für die digitale Transformation, die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft sowie moderne Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Städten und Gemeinden des Landkreises.
Der Bund hat bislang rund 21 Milliarden Euro in den Breitbandausbau investiert. Rund 3 850 Projekte befinden sich deutschlandweit in der Förderung, wodurch etwa 4,7 Millionen neue Anschlüsse realisiert werden. Ziel ist es, den Glasfaserausbau überall dort zu unterstützen, wo der Markt an seine Grenzen stößt, und damit auch ländliche Räume nachhaltig zu stärken.
Mit der nun bewilligten Förderung kann der Landkreis Zwickau den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur gezielt vorantreiben und einen wichtigen Beitrag zur digitalen Zukunft der Region leisten.
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